Statistik

1999 Verbandswechsel in den Bezirk Nördlicher Schwarzwald (WFV)
2000 Tabellenzweiter und dadurch Qualifikation für die Relegationsspiele Kreisliga A – gescheitert
2001 Meister Kreisliga B 1 und Aufstieg in Kreisliga A
2002 Abstieg über Relegation in Kreisliga B
2008 Meister der Kreisliga B 1 und Aufstieg in Kreisliga A
2012 In den Relegationsspielen zur Bezirksliga im Elfmeterschießen gescheitert
2014 Abstieg über Relegation in Kreisliga B
2015 Aufstieg über Relegation in Kreisliga A
Seit Verbandswechsel 9 Jahre in Kreisliga A und 9 Jahre in Kreisliga B
Seit Verbandswechsel insgesamt 6 Relegationsspiele zum Aufstieg und 2 Relegationsspiele zum Abstieg

Nicht nur auf dem Rasen war der Verein sehr aktiv, auch für die besonders gute Kameradschaft wurde mit vielen Veranstaltungen gesorgt. Eine Weihnachtsfeier für alle Mitglieder und Freunde des Vereins ist jedes Jahr fester Bestandteil im Vereinsleben. Für Abwechslung und Stimmung sorgen Ausflüge und die Maiwanderung. In früheren Jahren wurden öfters auch schon Orientierungsrallyes durchgeführt. Beliebt ist auch die jährliche Halloweenparty. Auch Bunny- und Mallorca-Partys wurden schon veranstaltet.


Karl Gebele, der frühere „Kanonenkarle“ war fast immer dabei und gab nicht nur auf dem Platz immer eine gute Figur ab


Freud und Leid in den Relegationsspielen

Am 03.06.2012 führte man im letzten Saisonspiel zuhause bis in die Nachspielzeit gegen Herzogsweiler-Durrweiler und wäre mit einem Sieg direkt in die Bezirksliga aufgestiegen. Der Staffelleiter war schon auf dem Weg nach Kaltbrunn um die Ehrung vorzunehmen, ehe dem Gast durch einen zweifelhaften Elfmeter noch der Ausgleich gelang und Klosterreichenbach Meister wurde und der SC Kaltbrunn in die Relegation musste. In zwei hochklassigen Relegationsspielen gegen Gündringen und Hallwangen vor jeweils über 1.000 Zuschauern war der KSC in der jeweiligen Hitzeschlacht einmal Sieger und einmal Verlierer nach dramatischen Spielen nach Verlängerung und Elfmeterschießen. Hauchdünn wurde somit der Aufstieg in die Bezirksliga versäumt, was der größte Erfolg in der Geschichte des „Kleinen KSC“ gewesen wäre.


Der „Kleine KSC“ beim Einmarsch vor großer Kulisse beim Relegationsspiel in Dornhan gegen Hallwangen.


Kleiner KSC – Großer Kader

Aktuell nehmen folgende Mannschaften des SC Kaltbrunn am Spielgeschehen teil:
A-, B- und C- Junioren als Spielgemeinschaft mit Schiltach. Eigenständig ist der KSC im Bereich D-Jugend und F-Jugend. Desweiteren nehmen noch eine E-Jugend sowie eine Damenmannschaft am Spielbetrieb teil.
Aktiv bei verschiedenen Turnieren und Freundschaftsspielen sind die „Alten Herren“. Außerdem gibt es noch eine Bambini-Mannschaft. Die Erste und die Zweite Mannschaft spielen im Jubiläumsjahr in der Kreisliga A, Nördlicher Schwarzwald.

F-Jugendmannschaft im Jahre 2001


Stehend von links nach rechts: Florian Müller, Philipp Harter, Oliver Hauer, Yanik Schmid, Hannes Haas, Patrick Bühler, Lukas Knödler
Vorne stehend: Manuel Dieterle, Moritz Hauer, Marc Schenk, Mario Irion


KPS - eine KSC-Legende

Karl-Philipp Schmid wird bei der Generalversammlung am 30.03.2001 mit stehenden Ovationen aus seinem Amt als 1. Vorsitzender verabschiedet. Er begleitete den KSC über 21 Jahre als Vereinsfunktionär. Von 1980 bis 1985 als Schriftführer und von 1985 bis 2001 als 1. Vorsitzender. Der frühere „Eisenfuß“ begleitet auch jahrelang das Amt als Bambini-Trainer. Für seine großen Verdienste um den KSC wurde er zum zweiten Ehrenvorsitzenden nach Konrad Gruber ernannt.


Weihnachtsfeiern beim „Kleinen KSC“

Vielen Spieler und Vereinsmitglieder sind besonders gut in Erinnerung die vielen wunderschönen Weihnachtsfeiern mit Sketchen, Dia-Vorträgen, Wichteln und gutem Essen im Vereinslokal Martinshof. Ein besonderes Highlight war aber immer der Besuch vom Nikolaus. Lob und Tadel in Versform erhielt jeder Spieler von Emil Dieterle und einige Spieler haben heute noch das Schriftstück zuhause. Das waren noch Zeiten…


Hochwasser im Februar 1990

Am 15.02.1990 überraschte die Gemeinde ein Jahrhundert-Hochwasser. Hierbei wurde auch ein Großteil des Kaltbrunner Sportplatzes zerstört. Der Spielbetrieb musste vorrübergehend eingestellt werden und die Spiele gegen Hornberg und Zell mussten jeweils auswärts ausgetragen werden und die Begegnung gegen Prinzbach fand als „Heimspiel“ in Alpirsbach statt. Wegen des zerstörten Sportplatzes konnte in Kaltbrunn kein Trainingsbetrieb stattfinden. Diese Umstände haben sicher auch dazu beigetragen, dass diese Spielrunde seit 1980 sportlich die schlechteste Saison gewesen ist.


Legendäre Sommerfeste mit Vereinspokalturnier

Sehr beliebt waren in früheren Jahren die Sommerfeste, verbunden mit dem jeweiligen Vereinspokalturnier.
Bis zu 30 Mannschaften haben teilweise an diesen Turnieren teilgenommen.
Zum Tanz spielte oft eine Liveband, es waren eine Schießbude sowie eine Kegelbahn vorhanden.


Die Drei vom Grill im Jahre 1997: Manfred Schoch, Dieter Armbruster, Karl Gebele.


Schülermannschaft aus dem Jahr 1974


Impressionen vom Sportplatz aus den 80er Jahren - ein miserabler Dauerzustand

Nach jedem Regenschauer läuft das Wasser in Rinnsalen ab. Durch die Lage des Platzes, er hat ein Gefälle von ca. 1,5 Meter von einem Tor zum anderen, wird ständig die Oberschicht weggespült. So kommt es, dass vor jeder Spielrunde ca. 20 - 30Tonnen Rote Erde aufgetragen werden. Das hört sich viel an, ist dennoch nur eine hauchdünne Schicht von 1 – 2 cm auf den ganzen Platz verteilt. Derzeit müssen die KSC-Verantwortlichen vor jedem Spiel mit Schaufel und Schubkarren antreten, um die Löcher und Regenrinnen weg zumachen. Kein Verein muss für seinen Spielort so viel Zeit und Arbeit investieren wie der KSC.


Sportplatzeinweihung

Am 01./02. August 1970 wurde der Kaltbrunner Sportplatz feierlich eingeweiht.

Anlässlich dieser Einweihung wurden zwei Pokalturniere durchgeführt. Auch ein Damenfußball-Freundschaftsspiel wurde ausgetragen, Schiltach siegte mit 11:0 gegen Lützenhardt.

Die Einweihungsfeierlichkeiten waren an beiden Tagen bei bestem Sommerwetter sehr gut besucht und zum abendlichen Tanz spielte die Musikkapelle Schenkenzell.
Am Samstagabend wurde durch Bürgermeister Alois Armbruster die Platzübergabe an den KSC vorgenommen. Dabei überreichte der Bezirksjugendwart, Herr Kasper aus Welschensteinach, im Namen des Südbadischen Fußballverbandes, Bezirk Offenburg, einen Fußball, verbunden mit den besten Glückwünschen des Verbandes.

Anschließend überbrachte ein Vertreter der Vereinsbank Schiltach Glückwünsche, zusammen mit einem Geldgeschenk in Höhe von hundert Mark.

Das Freundschaftsspiel zwischen Kaltbrunn und Kinzigtal gewann der Gast mit 5:1. Das Tor für Kaltbrunn erzielte Günter Müller.


Die Erste Mannschaft des SC Kaltbrunn im Jahre 1974:

Bereits in diesen Jahren waren die Platzprobleme zu sehen: an den Seiten noch grün, rote Erde im Strafraum. Man spielte damals noch in roten Trikots und mit einem roten Spielball. Die Legende lebt


Gerhard Schmider, Hans Schoch, Wolfgang Groß, Jakob Tex, Hermann Haist, Hans-Peter Waidele,
Jürgen Grapp, Manfred Schmid, Heinz Armbruster, Hermann Mäntele, Josef Harter


Vor 50 Jahren, wie alles begann:

Am 10.11.1967 fand die Gründungsversammlung im „Tälchen der Heimat“ bei der Cresenz statt. Konrad Gruber wurde als 1. Vorstand gewählt und schon bald ging es an den Sportplatzbau.
Eine A-Jugendmannschaft unter Trainer Berthold Harter wurde in der Spielrunde 68/69 ins Rennen geschickt. Das erste Spiel verlor man mit 0:15. Der erste Sieg wurde gegen Haslach erzielt. Ein knappes 2:1 feierten die Fußballer gebührend im „Martinshof“. In der Spielrunde 68/69 wurde eine Aktivmannschaft zu Verbandsspielen gemeldet. Die Heimspiele fanden damals noch auf dem Sportplatz in Reinerzau statt. Das erste Spiel verlor man nur knapp mit 3:4 gegen Bad-Rippoldsau. Es folgten zahlreiche Niederlagen. Am Ende der Spielrunde stand nur ein Sieg gegen Oberwolfach auf der Habenseite.
Der Bau des Sportplatzes in Kaltbrunn machte mächtig Sorgen. Der Untergrund nass und morastig, so dass kräftig eingeschottert werden musste. Das Begrünen des Sportplatzes wurde im Mai 1969 gestartet.
Im August 1970 wurde der neue Sportplatz mit einem Pokalturnier ordentlich gefeiert. Auch konnte man die Umkleidemöglichkeit im Roßbergerhof nutzen. Zu dieser Zeit war eine komfortable Dusche nicht überall anzufinden.
Ein Zeitzeuge erzählt: Da hast du in Mühlenbach ein Spiel auf dem Hartplatz und in der Mitte steht ein Strommasten im Feld. Nach dem Spiel möchte man sich im Zuber sauber machen, jedoch stieg der erste Spieler samt Schuhe ins klare Wasser und die anderen Sportkameraden hatten braunes Wasser zur Reinigung der geschundenen Beine.